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Ortstermin von Kommunal- und Landtagsabgeordneten am S-Bahnhof Friedrichshagen

Sicher umsteigen: Umbau der Wendeschleife am S-Bahnhof Friedrichshagen bis 2023?

Betriebsleiter und Geschäftsführer der Straßenbahn erläutern Pläne für neue Wendeschleife

Wer in Friedrichshagen von der Straßenbahn in die S-Bahn umsteigen will, lebt gefährlich. Denn dazu muss zu Fuß die oft stark befahrene Dahlwitzer Landstraße überquert werden. Den ganzen Tag über kommt es dabei zu brenzligen Situationen. Dass dort noch kein schwerer Unfall passiert ist, gleicht einem Wunder. Besonders morgens und am Nachmittag, wenn unzählige Menschen aus Schöneiche und Rüdersdorf zur Arbeit nach Berlin oder von dort nach Hause pendeln.

Umbaupläne seit 2005 gescheitert

Seit 2005 bemüht sich die Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn deshalb darum, die Wendeschleife umzubauen. Statt der Fahrgäste soll die Tram die Straße überqueren. Das Aus- und Umsteigen zur S-Bahn wäre dann sicher und schnell möglich. Doch Bürokratie und Auflagen verschiedener Berliner Behörden verhinderte bisher die Umsetzung der Pläne. Aber seit Jahresbeginn kommt wieder Bewegung in das Vorhaben. Auf eine Anfrage der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus erklärte die zuständige Senatsverwaltung, sie würde den Umbau unterstützen, auch finanziell. Dafür sei jedoch die Zustimmung des Bezirks Treptow-Köpenick erforderlich.

DIE LINKE bringt Bewegung in das Projekt

Tino Oestreich (DIE LINKE), Vorsitzender des Tiefbauausschusses der Bezirksverordnetenversammlung, lud deshalb am 20.04.2021 zu einer Sondersitzung ein. Gemeinsam mit Gemeindevertreter:innen und dem Bürgermeister aus Schöneiche, der Straßenbahn sowie der Bezirks- und der Senatsverwaltung wurde darüber beraten, wie der Umbau der Wendeschleife endlich gelingen kann. Im Vorfeld der Sitzung machten sich Kommunal- und Landtagsabgeordnete der LINKEN am S-Bahnhof Friedrichshagen selbst ein Bild von der Situation. Mit dabei waren der Vorsitzende der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Carsten Schatz, Brandenburgs Ex-Finanzminister Christian Görke und Stefan Kunath, Bundestagskandidat für den Landkreis Oder-Spree.

Bis 2023 könnte der sichere Umstieg realisiert werden

Wie Sebastian Stahl und Detlef Bröcker, Betriebsleiter bzw. Geschäftsführer der Straßenbahn erläuterten, könnte die Wendeschleife bis 2023 umgebaut werden. Rund eine Million Euro würde das kosten. Eine Förderung durch das Land Berlin steht in Aussicht. Ob der sichere Umstieg in zwei Jahren Realität ist, hängt nun davon ab, ob die beteiligten Behörden diesmal an einem Strang ziehen. Carsten Schatz und Tino Oestreich sagten zu, sich im Abgeordnetenhaus und im Bezirksparlament dafür einzusetzen.

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