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Foto: Sergey Vinogradov/Janek Grahmann für kulturgiesserei.de

Schöneiche bekommt keinen Kultursozialfonds

Schon mit in den Beratungen zum Gemeindehaushalt 2021 konnte die Linksfraktion durchsetzen, das Budget von 5.000 Euro für die Förderung von Kulturprojekten fortzuführen. Im Entwurf des Bürgermeisters war dieses Geld nicht mehr enthalten.

Nun brachte DIE LINKE einen Vorschlag in die Gemeindevertretung ein, die Kulturförderung bevorzugt an Projekte zu vergeben, die sich darüber Gedanken machen, wie ihr Angebot auch Menschen erreicht, für die der Zugang zu Kunst und Kultur keine Selbstverständlichkeit ist – etwa Kinder aus einkommensarmen Familien, Arbeitslose oder Geflüchtete. Zu diesem Zweck sollte die Kulturförderung zu einem „Kultursozialfonds“ weiterentwickelt werden. Die Idee fand 2019 über eine der offenen Wahlwerkstätten ihren Weg ins Kommunalwahlprogramm der Schöneicher LINKEN.

Mit den Stimmen von CDU, GRÜNEN, UBS, FDP, Neuem Forum und SPD lehnte jedoch die Mehrheit der Gemeindevertretung am 9. Februar den Vorschlag ab (5 Ja, 11 Nein, 4 Enthaltungen). Begründung: Brauchen wir nicht. Neben der Linksfraktion stimmte allein SPD-Gemeindevertreterin Maria Kampermann dafür.

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