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Corona-Info Nr. 9: »Wir könnten Menschen helfen, aber wir tun es nicht«

Am 22. April 2020 kam die Schöneicher Gemeindevertretung erstmals seit Beginn der Corona-Krise zu einer Sitzung zusammen. Die Linksfraktion stellte drei Anträge mit Vorschlägen für Soforthilfemaßnahmen:

  1. Übernahme von Kita-Beiträgen für notbetreute Kinder durch die Gemeinde.
  2. Mietminderung für kommunale Wohnungen, deren Mieter*innen von krisenbedingten Einkommenseinbußen betroffen sind.
  3. Gefahrenzulage für Gemeindebeschäftigte, die bei ihrer Arbeit einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind.

Diese Anträge wurden alle von SPD, CDU, GRÜNEN, FDP, UBS, BBS, NF und SCHÖN in der Gemeindevertretung abgelehnt.

Fritz Viertel, Fraktionsvorsitzender der LINKEN, kommentierte: "Wir haben die Möglichkeit, in dieser Krisensituation Menschen schnell und unbürokratisch zu helfen, doch wir nutzen sie nicht. Das finde ich beschämend."

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