DIE LINKE steht für mehr Demokratie auf allen politischen Ebenen. Im Bundestag setzt sie sich für die Einführung bundesweiter Volksentscheide ein. In Brandenburg hat sie gerade in der Landesregierung das Wahlrecht ab 16 Jahren bei Kommunal- und Landtagswahlen durchgesetzt. Auch bei der Schöneicher Bürgermeisterwahl am 22.April 2012 dürfen erstmals alle Einwohnerinnen und Einwohner ab 16 Jahren teilnehmen.
In der Gemeinde Schöneiche bei Berlin steht es mit der Einwohnerbeteiligung nicht befriedigend. Bürgermeister Heinrich Jüttner (parteilos, für SPD) scheint immer mehr nach dem Prinzip "Die Gemeinde, das bin ich!" zu handeln und auch viele Gemeindevertreter/innen klammern sich sehr an ihre alleinige Entscheidungsmacht.
"Wir werben um Stimmen für einen Wechsel, hin zu mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz", erklärte LINKEN-Ortsvorsitzende Beate Simmerl zur Kandidatur von Erich Lorenzen bei der Bürgermeisterwahl.
DIE LINKE wartet damit nicht bis nach der Wahl. Im Laufe des vergangenen Jahres hat der Ortsverband einen Entwurf für eine komplett neue Einwohnerbeteiligungssatzung sowie einige damit einhergehende Änderungen der Hauptsatzung erarbeitet. Diese werden mit den Beschlussvorlagen BV 377/2012 und BV 378/2012 erstmals in der Sitzung der Gemeindevertretung am 22.Februar 2012 beraten. Die Tagesordung finden Sie im aktuellen Amtsblatt.
Im Kern macht DIE LINKE folgende Vorschläge:
Die vollständigen Satzungsentwürfe finden Sie unten als PDF-Dokumente. Passagen, die vom bisherigen Satzungstext abweichen, sind rot, neue Formulierungen zudem fett markiert. Eine Pressemitteilung zu der Initiative finden Sie hier (PM vom 14.02.2012).
Insbesondere die Bürgermeisterkandidaten von SPD und Grünen haben die Forderung der LINKEN nach mehr Bürgerbeteiligung kopiert. Wie ernst sie es damit meinen, wird ihr Umgang mit den LINKEN-Vorschlägen in der Gemeindevertretung zeigen.